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Trekkingtour

Nach einigem hin und her hatten wir uns letztendlich entschieden, die Tour ohne Guide und Porter zu machen, da einerseits so etwas über die Agenturen nicht sehr billig war, und andererseits das Internet und die Guidebooks auch meinten, dass gehe auch sehr gut alleine. Wir kauften uns ein Guidebook zum Wandern im Langtanggebiet und machten uns noch mit Karte und Kompass auf den Weg. Der Trek, den wir gegangen sind, hieß Tamang Heritage Trek. Am ersten Tag ging es sofort 700 Meter hoch, eine erste echte Prüfung für uns, da wir auch noch unsere Rucksäcke hatten und uns erstmal bisschen ans Gewicht gewöhnen mussten. Anfangs hatten wir mit dem Gewichtdamit ziemlich zu schaffen, doch Aber wir kamen dennoch am Ende in Gatlang, unserer ersten Übernachtung, an. Das Dorf wirkte wie aus einer anderen Zeit. Die Häußer waren noch aus Stein und Holz gebaut, Strom gab es zwar, aber so etwas wie künstliche Beleuchtung war nur selten zu sehen. Straßen gab es nicht, sondern es waren eher alles kleine Gassen, die das Dorf miteinander verbunden. Bei der Landschaft sah man abgesehen der ganzen „normalen“ Berge immer wieder den 7900 Meter hohen Langtang, sodass wir immer wieder tolle Panoramen hatten. Der zweite Tag ging nach Tatopani. Am Anfang lief mal an vielen Steintempeln vorbei, danach ging es durch das Tal vorbei an Feldern, wo noch der Ochse den Pflug ziehen musste. Vor Tatopani ging es wieder 700 Höhenmeter hoch, aber das schaffte mich (Fritjof) an dem Tag total, deshalb waren die Hot Springs in Tatopani wie Himmel für uns, vorallem für mich. Ein riesiger öffentlicher „Whirlpool“ nach dem Wandern war ein irres Gefühl. Der Weg dorthin wurde immer wieder von Wasserfällen und Bächen verziert. Und seit Anfang der Wanderung hingen so ziemlich überall tibetische Gebetsfahnen, was für schöne Bilder und Stimmungen sorgte. In Tatopani lernten wir ein deutsches Paar Mitte 30 kennen, mit denen wir die nächsten beiden Tage mehr oder weniger zusammen verbrachten zusammen mit ihrem Guide, auch ein total netter Mensch. Der dritte Tag begann mit einem schönen Weg durch einen Wald mit total schönen, bewachsenden, großen Bäumen und vielen Yaks. Nach so einer Stunde hatten wir total Glück, wir hatten eine riesige Affengruppe so 10-20 Meter vor uns. Das waren so um die 30 Äffchen. Da verweilten wir erst mal für eine ganze Weile. Nach einer weiteren Stunde sind wir in einem „Dorf“, es waren so vier Häuser, angekommen, wo ein Aussichtpunkt auf einer kleinen Kuppe mit Steinmauern und Gebetsfahnen war. Weiter mussten wir noch bisschen hoch, um nach Naghtalie zu kommen, unser bis dahin höchster Übernachtungspunkt auf 3200 Meter. Hier war es für uns alle ein ziemliches Highlight, weil man ein wahnsinnig krassen 360 Grad Bick hatte. Zudem bestand auch der Ort nur vier Häusern und mehr Yaks, aber war auf einer großen Fläche verteilt. Zu diesem Blick kam die Ruhe. Man konnte nichts hören, einfach nur Stille. Das war für uns alle unglaublich. Da auch der Sonnenuntergang einfach nur krass war, saßen wir dick eingepackt einfach draußen, bis es dunkel wurde. Einen so friedlichen Platz habe ich selten gesehen. Auch Anog, der Guide der beiden anderen, meinte, unser Sonnnenuntergang wegen der Wolkenkonstellation besonders krass. Naja, am nächsten Morgen gingen Paul und ich auf einen weiteren Aussichtspunkt, Lenn hatte Kopfschmerzen. Der Weg war schon total schön, erst durch einen Rhododendronwald mit Lila Bäumen und danach durch einen Moosbewachsenen Grau-dunkelgrünen und weißen (Schneereste) Wald. Es wirkte alles märchenhaft. Vom Aussichtspunkt selbst auf ner Höhe von ca. 3900 hatte man einen tollen Blick nach Tibet rüber. Und Anog hatte natürlich wieder an alles gedacht und hatte Mandarinen und Nüsse dabei, was nach so einem Anstieg in der Zeit super geil war. Zurück in Naghtalie holten wir Lenn ab und gingen 1000 Höhenmeter runter nach Thuman. Der darauffolgende Tag war mehr oder weniger der letzte Tag des Tamangtreks. Es ging über 700 Höhenmeter ins Tal, um wieder 700 Höhenmeter aufzusteigen. Angekommen in Briddim, entschlossen wir uns, dort erstmal einen Ruhetag einzulegen, denn nach dem ganzen auf und ab merkten wir schon ziemlich unsere Beine. Dort hatten wir einen super Blick auf das Tal von unserer Terasse, sodass wir mehr oder weniger den ganzen Tag dort saßen und entspannten. Eigentlich dachten wir, der Tamangtrek würde länger dauern, aber da wir es in fünf Tagen geschafft hatten, gingen wir noch weiter zum Langtangtrek. Der „erste“ Tag des Langtangtreks, bzw. der Übergang zwischen den beiden, war nicht sonderlich aufregend. Aber angekommen in Rimche merkten wir sofort den krassen Unterschied zwischen dem leeren Tamangtrek und dem komplett überlaufenden Langtangtrek. Die Einheimischen waren hinter dem Geld her und hatten einen viel krasseren Wettbewerb. Es wurde unpersönllicher und man musste immer aufpassen, dass man nicht viel zu viel zahlte. Der nächste Tag war der von der Strecke und Höhe her härteste. Aber wir gingen in Ragemode und überholten eine Tourigruppe nach der anderen. Aber oben angekommen merkte man das auch. Der erste Teil hoch nach Langtang (so heißt das Dorf) war durch einen Wald, das war noch nicht so aufregend, aber als es dann offen wurde, war es total schön (auch weil wir mehr oder weniger alleine waren, der Rest war noch um einiges hinter uns). Links waren riesige Steinwände mit Wasserfällen und immer wieder ein Blick auf die Schneeberge im Hintergrund, und rechts bewaldete Fläche mit vielen Flüssen. Langtang selbst war ein Ort, der komplett vom Tourismus übernommen wurde, aber durch die Natur und die Yaks war es dennoch sehr sehr schön. Am nächsten Tag ging es zu unserer höchsten Etappe, Kjianjin Gumpa auf 3850 Meter. Der Weg war wieder total schön, wie auch nach Langtang hoch, und wude immer wieder von Tempeln und Gebetsstätten und Mauern verziert. In Kjanjin Gumba hattte man einen geilen Blick auf den Langtanggletscher. Also insgesamt einen unglaublichen 360 grad Blick. Als wir Abends als es dunkel war nochmal raus wollten, bin ich nur blöderweise in ein Schlammloch getreten mit meinen beiden Schuhen, sodass alles inklusive meiner Socken und Hose voller Schlamm war (sehr zum Spaß von den Einheimischen, die aber sofort zum Helfen kamen). Naja, der Rückweg war so ziemlich das gleiche wie der Hinweg. Wir sind in zwei Tagen zurück nach Syaphru Besi gegangen und hatten auch am nächsten Tag einen Platz im völlig überfüllten Jeep zurück nach Kathmandu. Wir saßen zu viert auf der Notbank in der letzten Reihe. Aber egal, war schön kuschelig. So ging unsere Trekkingtour zu Ende.
17.11.14 14:15
 
Letzte Einträge: Bagan + Mandalay, Bangkok, Vang Vieng, Luang Prabang, phonsavan und vieng xai, Hanoi


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