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Hanoi

Hanoi war unsere erste Station in Vietnam. Nach einer langen anstrengenden Busfahrt in Hanoi angekommen, sind wir in das Hostel, in dem die beiden Schweden schon waren. Zwei Dollar, freies Frühstück und Abends immer bisschen Freigetränke. Wir sind Abends am 30. 12 angekommen und nicht so spät ins Bett, um Sylvester Fit zu sein. Am nächsten Tag guckten wir uns ein bisschen Hanoi an, ließen uns einfach durch die Straßen treiben und waren sehr angetan vom einerseits hektischen Motorradverkehr, welches uns mittlerweile nicht mehr sehr stressig vorkam, da wir schon sehr daran gewöhnt waren, und dann von der Stadt selber. So richtig kann man gar nicht sagen, was genau es war, dass die Stadt so besonders macht, vielleicht die roten Fahnen überall, die alten Häuser mit ihren Shops im Erdgeschoss, die Streetfoodläden, die Bäume, die das ganze noch grün machten und auch irgendwie unübersichtlicher, oder einfach alles so ein bisschen und noch mehr. Abends haben wir dann zusammen mit den ganzen anderen aus unserem Hostel Sylvester gefeiert. Erst waren wir im Hostel auf dem Balkon mit 10-15 Leuten, sind dann aber gegen 23 Uhr auf eine Party irgendwo in Hanoi. Dort verbrachten wir die nächste Zeit, bis wir irgendwann ausgelaugt wieder im Hostel ankamen und schliefen. Der nächste Tag hatte für Lennart und mich ein großes Highlight: wir sind in den 3. Teil des Hobbits gegangen, in einem Vietnamesischen Kino aber auf Englisch. Das war es mehr oder weniger auch schon, alle waren ein wenig fertig. Am nächsten und letzten Tag in Hanoi hat sich Lenn nahezu eine Glatze rasieren lassen, so 3-4 mm würde ich tippen, sodass sein Schnauzer jetzt länger ist, als seine Kopfhaare (Darauf ist er sehr stolz). Am nächsten Tag ging es weiter in die Halong Bay auf die Insel Cat Ba zusammen mit den Schweden und einem Hamburger, die sich allesamt ein Motorrad gekauft haben und zusammen rumreisen.
10.1.15 06:51


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phonsavan und vieng xai

Phonsavan war unsere Station nach Vang Vieng. Dieser Ort hatte selbst so ziemlich nichts und wäre wahrscheinlich immer noch nicht mehr als ein kleines Dorf, wenn nicht im näheren Umkreis mehrere Fields of Jars, also Urnen oder Vasenfelder wären. Hört sich jetzt bisschen schräg an, war aber echt ganz interessant. Diese Fields of Jars haben ungefähr 200 Urnen, die allesamt aus Stein sind und bis zu zwei Meter groß. Selbst die kleinen hatten einen Durchmesser von einem Meter. Und das mystische an ihnen war, dass niemand weiß, woher die kommen. Geschätzt werden sie auf 2000 Jahre, aber der Ursprung ist unbekannt. Eine Sage meint, ein König habe sie nach gewonnener Schlacht aus dem Stein schlagen lassen um den Alkohol für das Fest zu lagern. Klingt nicht ganz so realistisch. Eine andere meint, sie wären Wasserbehälter, um Regenswasser zu speichern für dürrezeiten. Klingt wahrscheinlicher, aber wie gesagt, niemand weiß es. Allerdings wurde es nach einer halben Stunde mehr oder weniger langweilig, große Steinvasen anzugucken, irgendwie sieht doch jede gleich aus. So fuhren wir mit unseren gemieteten Rollern zu einer Höhle, so 30 Km entfernt. Auf dem Weg, als wir schon von der Straße auf einen Feldweg Richtung Höhle abgebogen sind ,hatten wir eine Schrecksekunde, weil Pauls Roller auf einmal nicht mehr ging. Es stellte sich allerdings schnell heraus, dass es nur die Kette ist, die rausgesprungen war (das passierte noch so einige Male). Die Höhle selbst war wieder beeindruckend. Erstmal die Lage umgeben von Reisfeldern, Ochsen und Hühnern und alten Dörfern, war sie komplett verlassen bis auf uns und es wirkte nicht so, als ob viele den Weg bis dahin machten. Uns war es egal. Ausgestattet mit unseren Kopftaschenlampen machten wir uns auf den Weg in die tiefe Höhle. Sie war nicht besonders breit und hoch, aber dafür umso tiefer. Nach so einer Stunde erblickten wir jedoch wieder das Sonnenlicht. So ging es weiter mit den Rollern zum Wasserfall, den wir nicht fanden. Das war Phonsavan. Vieng Xai wurde uns in Phonsavan von anderen empfohlen, die da selbst noch hinwollten, aber keine Zeit mehr hatten. In Vieng Xai gibt es, außer der tollen Natur mit Bergen, die wie Zähne vom Boden gen Himmel gehen, ziemlich viele Höhlen, in denen mehr oder weniger die Lao PDR gegründet worden ist. Während des stillen Krieges, in denen die USA die Pathet Lao, die Kommunistische Volksbewegung Laos, bombardierte, suchte die Bevölkerung wie das Militär mit den meisten Ranghohen in den Höhlen um Vieng Xai Zuflucht. Obwohl dieser Ort touristisch noch sehr unberührt ist, gab es eine sehr gute Führung mit Guide sowie Audioguide durch die wichtigsten Höhlen der Umgebung. So haben wir einen guten Eindruck davon bekommen, was die USA damals in Laos veranstaltet haben. Noch immer liegen fast überall in Laos Blindgänger der Cluster Bomben, die Jährlich noch 60 Menschen töten und jeden Tag einen weteren verletzen.
10.1.15 06:50


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